Misslungener Aufenthalt

Ich fing vor einer Woche mit einem stationären Aufenthalt an, der Heute kurzfristig beendet wurde. Ich hatte in dieser Zeit einmal Arztvisite und dafür 10 Minuten Zeit. Mitten in dem Gespräch schickte mich der Oberarzt raus. Ich hörte auch von anderen Patienten, dass er immer wieder auf die Uhr zeigte.

Er wollte mir wieder einmal mehr Medikamente andrehen als mir Lieb ist. Falls man Ihn nach Alternativen Medikamenten fragt, behauptet er, dass ihm keine bekannt seien.

Da ich heute beim Konsum mit einem Mitpatient erwischt wurde, wurde ich sofort entlassen. Zu dieser Zeit hatte ich aber noch eine hohe Valium Dosierung. Natürlich geben sie mir anstatt 40mg Valium pro Tag 15mg mit die mir für 3 Tage und den Abbau reichen sollten. Die sollten am aller besten Wissen, dass man das so nicht machen darf.

Ich mache nun einen härteren Entzug durch als beim Eintritt. Die Behandlung für Sucht erkrankte in der Klinik Waldhaus ist nicht Sinnvoll. Ich werde nun meine Behandlung in einer anderen Klinik fortsetzten und kann nur davon abraten in dieser Klinik einen stationären Aufenthalt zu machen.

Die meisten Ärzte verstehen kaum Schweizerdeutsch und sind wahrscheinlich unterbezahlt.

Arbeitsauszug

Da ich momentan fleissig für chur@work arbeite, habe ich kaum Zeit um bei Vefko vorwärts zu machen. Daher läuft es bei Vefko momentan nur schleppend. Wir haben zwar Unterstützung bekommen doch da muss zuerst Zeit für die Einarbeitung investiert werden.

Bei chur@work arbeite ich vielfach am Projekt Manfla.

Hier zur Website: https://manfla.ch

Momentan gibts am Eingang ein Glücksrad mit ein wenig Glück gewinnt man eine Manfla. Sie schmecken gut und sind handgemacht.

Rückfall Gefahr

Dadurch, dass es sehr schwierig ist die Abstinenz beizubehalten, ist die Rückfall Gefahr recht gross. Meistens fängt es schleichend an und endet im Dauerkonsum.

Damit dies bei mir nicht geschieht werde ich vermutlich nochmals einen stationären Aufenthalt machen um die Abstinenz weiterführen zu können. Mein Problem ist es, dass CBD rauchen heisst, dass THC im Urin festzustellen ist. Ohne CBD halte ich momentan dem Druck und dem Stress nicht Stand. Ich benötige Bewältigungsstrategien die bei mir funktionieren. Einen solchen Puffer habe ich leider noch nicht gefunden und laufe deshalb die Gefahr wieder in den Konsum zu fallen.

Probleme bereiten mir auch die ganzen Alkoholwerbungen man wird den ganzen Tag damit konfrontiert. Das macht es sehr schwierig die Finger davon zu lassen.

Bei Vefko arbeiten wir nun fest jeden Dienstag Nachmittag. Ich war die letzten paar mal zwar verhindert aber meine Kollegen kommen auch alleine gut zurecht.

Da es immer noch Einschränkungen im privaten sowie im Berufsleben gibt durch die Corona-Krise ist der Alltag halt immer noch nicht wie sonst und dies wird noch eine ganze Weile dauern. Ich bin froh wenn das ganze wieder normalisierter läuft.

Neue Website

mdisch.ch

Ich habe eine neue Domain gekauft.

Auf dieser Seite habe ich viel über mich geschrieben. Ich werde immer wieder diese Seite erweitern. Vielleicht werde ich dann mit der Zeit diesen Blog auch auf dieser Domain laufen lassen.

Ich bedanke mich an dieser Stelle noch an Raphael Bircher. Er hat mich stets unterstützt und an mich geglaubt. Ohne ihn wäre ich nie zum jetzigen Stand gekommen. Er ist mir ständig mit Rat und Tat zur Hilfe.

Home-Office

Zurzeit mache ich eine Physio Therapie für meinen Rücken und meinen Fuss. Am Rücken habe ich schon längere Zeit akute Schmerzen und am Fuss seit dem Unfall auf dem Balkon. Die Therapie zeigt Wirkung und es geht mir kontinuierlich besser.

Bei Vefko arbeite ich an dem Rapport. Damit die Zeiten bei externen arbeiten erfasst werden können muss das Login der Rapport und auch die Onlinebestätigung angepasst werden. Es läuft zur Zeit nur schleppend, da nicht alle Mitarbeiter erreichbar sind.

Bei Churatwork arbeiten wir zurzeit im Home-Office . Da meine Internetverbindung nicht stabil ist haben wir da nach einer Lösung gesucht.

Home-Office kann gut sowie schlecht sein. Bei Churatwork war ich froh endlich einen geregelten Alltag zu haben durch das erscheinen am Arbeitsplatz und den festen Arbeitszeiten. Deshalb hatte ich auch ein wenig mühe nun auch für Churatwork von zu Hause aus zu arbeiten. Es macht es auch schwierig wenn jeder nach Lust und Laune arbeitet und sich nicht an feste Arbeitszeiten hält. Die Kommunikation ist somit sehr erschwert. Natürlich kommt auch hinzu, dass man zu Hause sehr schnell abgelenkt ist. Meine Krankheit macht dies zur Herausforderung.

Unfall und Coronatest

Ich war jetzt wieder mal ein paar Tage ausser Gefecht. Als ich von der Treppe stürzte habe ich mir drei Rippen gebrochen. Da ich Husten hatte und Asthmatiker bin, haben Sie mich auf den Corona Virus getestet. Ich musste zwei Nächte in Isolation verbringen. Dies ist sehr mühsam und anstrengend. Als Testergebnisse kamen, stellte sich heraus das ich kein Corona Virus habe d.h. dass ich negativ getestet wurde.

Das Kantonsspital Graubünden in Chur ist sehr leer. Am Eingang steht der Zivilschutz und lassen nur Berechtigte Personen rein. Der Zivilschutz hilft auch bei der Reinigung der Zimmer von Verdachtsfällen. Die Sitzordnung ist sehr streng es stehen sehr wenige Stühle im Restaurant. Die Mitarbeiter müssen alle einen Mundschutz tragen.

Raphael Bircher hat einen interessanten Beitrag über Corona geschrieben https://raphaelbircher.blog/. Ich denke den Leuten wird sehr viel Angst gemacht und durch die Sozialen Medien wird das noch zusätzlich gepusht. Natürlich bin ich froh kein Corona zu haben. Jedoch finde ich die Massnahmen sehr übertrieben.

Zusammenarbeit mit chur@work

Ich habe angefangen bei chur@work zu arbeiten.

Ich machte einen Entzug auf der Suchtstation in Pfäfers. Der Entzug wurde abgeschlossen und danach kam ich zur Stabilisierung auf eine andere Station. Ich war fast 2 Monate in der Klinik.

Nun werde ich Abstinent bleiben und bei chur@work anfangen zu arbeiten. Ich werde dort als Fachperson in der IT arbeiten.

Durch meine privaten Arbeiten und die ehrenamtlich Arbeit bei Vefko, bin ich gut darauf vorbereitet.

Wir werden den Verein und chur@work voran treiben für die Entwicklung von beiden.

Das Chaos mit Vereinskonten

Vereinskonten sind sehr mühsam zu Verwalten. Zudem muss man auch erst mal eine Bank finden, bei der man überhaupt eines erstellen kann.

Da diese normalerweise nur durch zwei Vorstandmitglieder eine Vollmacht erlauben kann das sehr mühsam sein und bis zu einer Verweigerung des Geldtransfers führen.

Durch ein Protokoll und einer Zustimmung von der Mehrheit des Vorstandes kann die Vollmacht jedoch zusätzlich an eine einzelne Person im Vorstand übergeben werden.

Dies ist fast Notwendig und sehr zu empfehlen.

Der Zeitaufwand ist für die Bank und den Verein sehr intensiv. Deshalb kann man ein solches Konto auch nicht bei jeder Bank erstellen.

Arbeitseinsatz

Gestern Abend war ich bis tief in die Nacht für den Verein am arbeiten. Dies mache ich ehrenamtlich und ich bemühe mich den Verein nach vorne zu bringen.

Leider habe ich dadurch am Morgen einen Termin des Vereins verschlafen.

In ein paar Tagen muss ich zur Nachkonrolle ins Spital um zu Röntgen und Absprachen bezülich Operation zu machen.

Da ich in letzter Zeit gezwungen war weite Strecken zurück zu legen, hoffe ich das Beste. Laut Spital sollte ich den Fuss schonen und hochlegen. Was unter diesen Umständen so nicht häufig möglich war.

Es gibt Personen die dies nicht begreifen.

Unfall und Todesfall

Heute war die Beerdigung von Föllmi-Disch Maria isch wünsche allen die Sie kennten und bessonders der Familie gute Erholung.

Sie ist mit 72 Jahren am 26.11.2019 verstorben.

Ich hatte am 16.11.2019 einen Unfall und bin 3 Stockwerke tief gefallen. Ich habe die Handgelenke verstaucht und eine Talus-Fraktur am Fuss.

Daher konnte ich auch nicht viel für den Verein tun und musste mich zuerst wieder Erholen. Die Veranstaltung swiss handicap habe ich auch verpasst. Nun versuche ich wieder mehr für den Verein zu tun.