Hallo 2021

Das neue Jahr ist da und kann beginnen. Ich war etwas erkältet anfangs Januar und konnte nach den Ferien nicht direkt wieder arbeiten. Nun hat mir der Arzt ein Zeugnis ausgestellt, damit ich von zu Hause arbeiten kann.

Vefko ist momentan im Stillstand, da es Probleme mit dem Webhoster gibt. Ich habe dort noch eine neue Sponsorenmappe fertiggestellt die nun auch vom Vorstand unterschrieben ist.

Das Jahr sieht sehr gut für Kryptowährungen aus. Der Bitcoin wird sicherlich steigen. Da ich praktisch alle Bitcoins nicht mehr habe lohnt es sich kaum dort wieder einzusteigen. Deswegen lohnt es sich in BTG (Bitcoin Gold) zu investieren. Die steigen mit Sicherheit auch an.

Vefko.ch

Vefko.ch ist momentan nicht verfügbar. Das Webhosting wurde nicht bezahlt und ich habe weder Vollmacht auf unserem Konto noch Zugang zum Webhoster Portal.

Deswegen habe ich provisorisch eine Subdomain erstellt auf der momentan nur die Hauptseite läuft. Die DB habe ich noch nicht eingerichtet deswegen musste ich gewisse Seiten vorübergehen entfernen.

https://vefko.mdisch.ch

Ist nun Verfügbar als vorläufige Lösung. Das Hosting ist heute Nachmittag deaktiviert worden und ich habe kurz darauf reagiert.

Arbeitsbeginn

Ich arbeite nun wieder für chur@work neben Vefko. Über die Arbeit bei chur@work darf ich nicht viel Preis geben, da ich Schweigepflicht habe.

Vefko kommt wieder ein wenig in Schwung auch wenn ich der einzige bin der momentan für Vefko arbeitet. Dies ist übrigens nichts neues. Da wir vor allem im Home-Office arbeiten wie schon immer, hat Covid-19 keine grosse Auswirkung auf unsere Arbeit.

Sponsorenmappe

Ich bin nun die neue Sponsoremappe an Vereine zu senden. Falls Sie auch eine Kopie haben möchten sende ich Ihnen diese gerne zu.

Melden Sie sich einfach auf meiner Email: marc@vefko.ch .

Ich war auf der Suchtstation wo ich die Mappe auch erstellt habe. Ich hatte dabei ein wenig Unterstützung. Nun bin ich auf gutem Wege und werde wieder mehr für vefko arbeiten.

Ich habe nun einen Drucker und mache auch administrative Arbeiten. Da ich als Vize Präsident nun die Aufgaben des Präsidenten auch übernehmen muss.

Klinik-Office

Ich bin bis jetzt auf der Suchtstation und hatte keinen Rückfall. Ich war anfangs mehrmals am Tag am erbrechen und bekam durch die Magensäure eine Entzündung der Speiseröhre. Deswegen war ich auch kurz im Kantonsspital. Mittlerweile geht es mir gut ich habe die Entzugs Phase endlich abgeschlossen und bin in der Stabilisierung. Ich war noch nie so lange auf einer Suchtstation.

Nun geht es mir wieder besser. Ich werde auch die Therapiephase angehen. Ob ich die drei Monate die möglich sind auch machen werde hängt von deren Nutzen ab. Ich war die letzten zwei Samstage zu Hause zur Erprobung. Es war nicht einfach aber ich habe es ohne Konsum geschafft.

Ich werde auch langsam wieder anfangen ehrenamtlich zu Arbeiten von der Station aus. Damit ich sehe ob die Arbeitsfähigkeit gegeben ist, was mir sehr wichtig ist. Ich nenne das mal Klinik-Office. Am Anfang rechnete ich mit maximal 3 Monaten insgesamt. Nun denke ich aber, dass mehr Zeit notwendig ist um den Alltag meistern zu können.

Suchtbehandlung

Heute werde ich den Eintritt auf einer Suchtstation machen. Der Arbeitgeber zeigte sehr viel Verständnis. Das Ziel ist danach mindestens 2 Jahre Abstinent zu bleiben. Dies ist einerseits wegen dem Verkehrsamt und auch weil ich danach nicht so schnell wieder hinein Falle.

Ich habe Leute die stehen hinter mir und solche die meine Abstinenz nicht sehen. Ich habe bei mir fest gestellt, dass mein Ehrgeiz es genau den Personen zu zeigen die nicht an mich glauben in diesem Bereich sehr schwach ist. Ich werde mich auch von vielen Leuten distanzieren müssen in meinem Umfeld.

Glücklicherweise findet man dann auch wieder Freunde mit denen man es ohne Konsum lustig haben kann und einem wieder Hoffnung gibt.

Die Situation auf der Strasse in Chur ist momentan verheerend. Man sieht immer mehr die auf der Strasse übernachten und immer mehr Süchtige.

Ich möchte nicht auch noch auf die Abgabestelle angewiesen sein und endlich etwas für meine Suchterkrankung tun.

Misslungener Aufenthalt

Ich fing vor einer Woche mit einem stationären Aufenthalt an, der Heute kurzfristig beendet wurde. Ich hatte in dieser Zeit einmal Arztvisite und dafür 10 Minuten Zeit. Mitten in dem Gespräch schickte mich der Oberarzt raus. Ich hörte auch von anderen Patienten, dass er immer wieder auf die Uhr zeigte.

Er wollte mir wieder einmal mehr Medikamente andrehen als mir Lieb ist. Falls man Ihn nach Alternativen Medikamenten fragt, behauptet er, dass ihm keine bekannt seien.

Da ich heute beim Konsum mit einem Mitpatient erwischt wurde, wurde ich sofort entlassen. Zu dieser Zeit hatte ich aber noch eine hohe Valium Dosierung. Natürlich geben sie mir anstatt 40mg Valium pro Tag 15mg mit die mir für 3 Tage und den Abbau reichen sollten. Die sollten am aller besten Wissen, dass man das so nicht machen darf.

Ich mache nun einen härteren Entzug durch als beim Eintritt. Die Behandlung für Sucht erkrankte in der Klinik Waldhaus ist nicht Sinnvoll. Ich werde nun meine Behandlung in einer anderen Klinik fortsetzten und kann nur davon abraten in dieser Klinik einen stationären Aufenthalt zu machen.

Die meisten Ärzte verstehen kaum Schweizerdeutsch und sind wahrscheinlich unterbezahlt.

Arbeitsauszug

Da ich momentan fleissig für chur@work arbeite, habe ich kaum Zeit um bei Vefko vorwärts zu machen. Daher läuft es bei Vefko momentan nur schleppend. Wir haben zwar Unterstützung bekommen doch da muss zuerst Zeit für die Einarbeitung investiert werden.

Bei chur@work arbeite ich vielfach am Projekt Manfla.

Hier zur Website: https://manfla.ch

Momentan gibts am Eingang ein Glücksrad mit ein wenig Glück gewinnt man eine Manfla. Sie schmecken gut und sind handgemacht.

Rückfall Gefahr

Dadurch, dass es sehr schwierig ist die Abstinenz beizubehalten, ist die Rückfall Gefahr recht gross. Meistens fängt es schleichend an und endet im Dauerkonsum.

Damit dies bei mir nicht geschieht werde ich vermutlich nochmals einen stationären Aufenthalt machen um die Abstinenz weiterführen zu können. Mein Problem ist es, dass CBD rauchen heisst, dass THC im Urin festzustellen ist. Ohne CBD halte ich momentan dem Druck und dem Stress nicht Stand. Ich benötige Bewältigungsstrategien die bei mir funktionieren. Einen solchen Puffer habe ich leider noch nicht gefunden und laufe deshalb die Gefahr wieder in den Konsum zu fallen.

Probleme bereiten mir auch die ganzen Alkoholwerbungen man wird den ganzen Tag damit konfrontiert. Das macht es sehr schwierig die Finger davon zu lassen.

Bei Vefko arbeiten wir nun fest jeden Dienstag Nachmittag. Ich war die letzten paar mal zwar verhindert aber meine Kollegen kommen auch alleine gut zurecht.

Da es immer noch Einschränkungen im privaten sowie im Berufsleben gibt durch die Corona-Krise ist der Alltag halt immer noch nicht wie sonst und dies wird noch eine ganze Weile dauern. Ich bin froh wenn das ganze wieder normalisierter läuft.

Neue Website

mdisch.ch

Ich habe eine neue Domain gekauft.

Auf dieser Seite habe ich viel über mich geschrieben. Ich werde immer wieder diese Seite erweitern. Vielleicht werde ich dann mit der Zeit diesen Blog auch auf dieser Domain laufen lassen.

Ich bedanke mich an dieser Stelle noch an Raphael Bircher. Er hat mich stets unterstützt und an mich geglaubt. Ohne ihn wäre ich nie zum jetzigen Stand gekommen. Er ist mir ständig mit Rat und Tat zur Hilfe.